Claudia Koreck - Nachschlag zum Konzert

Claudia Koreck im Lustspielhaus in München mit ihrer „Honu Lani“ Tour

Eine spontane Idee von mir am Mittwoch, den 30.10.2013 zu Claudia Koreck ins Lustspielhaus München zu gehen. Aus der Idee wurde die Tat.

Claudia Koreck eine unglaubliche junge Frau, die alle Gefühle ihrer Songs in ihre Muttersprache packt und in Mundart bayerisch singt. Sie wurde ja in Traunstein geboren und es ist daher sehr naheliegend und ich finds gut.
Für mich als Ossi sicherlich ungewöhnlich, aber ich verstehe alles, ich mag ihre Musik und manchmal hört man ja Musik nicht nur mit den Ohren.
Hörte ich anfangs nicht so genau hin klang es für mich nach Englisch.

Die Lokation war für mich ungewöhnlich für ein Live-Konzert, Bestuhlung mit kleinen Tischen und das über den ganzen Saal verteilt. Ein unglaubliches Ambiente in diesem Haus, das eher für Theater und Cabaret gedacht zu sein scheint.
2 Plätze für meine Begleitung und mich waren trotz Dichte auch bald gefunden und so sah ich mich zwischen Mädchencliquen, liebenswürdigen Paaren und Männergeburtstagsrunden wieder.

Auf der Bühne alles für richtige handgemachte Musik vorbereitet mit Gitarren,Ukulelen, Schlagzeug und Mikrophonen.
Ich hatte auch nichts anderes erwartet, da ich ihre Art zu singen schon kannte.

Eine Überraschung war es allerdings als Claudia auf die Bühne kam und so reizend mit ihrem Babybauch sagte: „wir zwoa begrüßen eich“
Meinen allergrößten Respekt im 8.Monat schwanger zu sein und so eine tolle Show hinlegen zu können.
Ich bekam schon beim ersten Song ein Lächeln und sicherlich wieder leuchtende Augen bei den Klangwellen die sich mir da boten.
Es war alles perfekt, aber nicht zu perfekt an dem Abend. Sie war authentisch, ehrlich und gefühlvoll in allen Songs.Sie Transportierte Lebensgefühl, Liebe, Trauer und ihre Art zu leben sehr gut auf die Zuhörer.
Als Zuseher/Hörer kommt es mir auf die Musik und das Bild eines Künstlers an und beides war da.
Man entschuldigt ihr ohne viel nachzudenken eine mit Lachen gefüllte Textschwäche und den falschen Akkord auf der Gitarre. Es war ja wirklich und wahrhaftig life und nicht aus der Konserve.

Natürlich interessierte mich vor so einem Konzert auch wer da außer mir noch diese Art von Musik mag. Ich entdeckte eine bunte Mischung jeden Alters und auch die lokale Prominenz aus Lokal TV und Radio war da. Herr Onken ich habe sie erkannt und natürlich ihre Privatsphäre gewahrt.

Kennt ihr das wenn man sich irgendwie zu Hause fühlt und tief Luft atmen kann, weil es einen berührt?
Ich hatte mehr als das in mir bei diesem Musikgenuss.
Gefüllt von Anekdoten aus ihrem Leben wurde jeder Song persönlich ausgeschmückt und ich hatte das Gefühl einfach mit dabei zu sein.

Alles in Allem ein Konzert das nach „Mehr“ verlangt und die Nachwirkung ist nach Tagen noch unglaublich für mich.

Ich sage Danke für vollkommene Unterhaltung.


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