Ich lebe meinen Traum

Ich lebe meinen Traum

Ich träume schon des längeren davon auf den Gewässern zu fahren, dahin zu schweben und diese Leichtigkeit zu spüren. Diesen Sommer saß ich am Spreekanal und schaute den Ruderern zu und allen Wassersportlern. Es war kein Neid in meinen Augen, nein vielmehr ein eigener Traum es ihnen gleich tun zu können.
Wie wenn man kein eigenes Boot, Liegeplatz oder logistisch kein Boot besitzen kann. Der Platz müsste ja auch im Winter, wenn keine Saison ist für ein Boot gesichert sein.
Ich kam neulich auf den Gedanken durch einen Artikel das es ja Faltboote gibt die alle meine Anforderungen erfüllen könnten.
Der Traum rückte näher und da ich das ganze nicht allein genießen will musste es auf jeden Fall ein Zweier sein.
Die Recherche im Internet ergab erst einmal die Ernüchterung über den Preis eines solchen Faltbootes als Neumodell.

Es gibt allerdings auch noch einen regen Gebrauchtmarkt und so ergab sich der Kontakt zu einem netten Familienvater der seinem Faltboot überdrüssig war.
Nach einer Besichtigung und anschließender Verhandlung wurde mein Traum war.

Ich besaß nun ein Faltboot von „Pouch“ und als Laie auf diesem Gebiet hatte ich mir alles zeigen und erklären lassen.Der Oktober wurde dieser Tage doch noch schön und die Sonne lockte. Diesen Sonntag war es soweit und ich packte alles zusammen ins Auto, zog mir angenehme und wärmende Kleidung an und begab mich auf den Weg zum schönen Tegernsee.
Mit dem Tegernseer und meiner Stelle zwischen Gmünd und Rottach verbinde ich viele schöne Erinnerungen und Ruhe im vergangenem Jahr.

Also breitete ich alle Teile auf einer Plane in Wassernähe aus und begann mit dem Zusammenbau ohne Anleitung, da diese nicht mit dabei war.
Es zeigte sich als schweißtreibende und interessante Arbeit und ich hatte es nach 1 1/2 Stunden geschafft ein schwimmfähiges Boot zusammen zu fügen. Alles ins Boot, die Paddel zusammen gesteckt und los!
Den Rest beim Paddeln schöpfte ich aus Erinnerungen meiner Teenagertage in Biegenbrück. Es war so schön!

Der See war glatt wie ein Spiegel, die Sonne glitzerte im Wasser, das Boot glitt übers Wasser, die Steuerung funktionierte und ich begann zu entspannen. Einige Stunden ließ ich mich treiben und paddelte so über den See in entfernter Begleitung von einigen Seglern.

Wie schön konnte das Leben doch sein, wenn man diese Leichtigkeit verspürte.
Ich lebe meinen Traum…..


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Der Weg aus der Krise-Eigenverantwortung

Eigenverantwortung

Heute war ich im Rahmen der Münchner Woche für Seelische Gesundheit zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Wege aus dem Burnout“.
Im Gespräch mit Peter (Pier) Schilling „Major Tom-völlig losgelöst“, der bezeichnender Weise selbst an Burnout oder damals als Erschöpfungssyndrom erkrankte.Er schrieb ein Buch mit dem Titel „Völlig losgelöst“ und es war mehr oder weniger auch eine Werbeveranstaltung für das Buch.
Die Erfahrungsberichte, die Ursachenerklärung und die persönlichen Eindrücke zu hören war für mich sehr interessant, jedoch nicht zuviel um nicht von Krankheiten an sich zu reden.
Es wurde viel über die Gesellschaft allgemein gesprochen und der Leistungsdruck dieser Welt.
Der Krisenverlauf kam für meine Begriffe zu kurz, aber das ist ja bei jedem Menschen anders. Der ehemalige Chef der Olympiapark GmbH München sprach auch sehr Therapeutenwirksam für das Fachpublikum von seiner Geschichte. Umringt von vielen Therapeuten und Therapeutinnen, die allesamt sehr eifrig mitschrieben wurde eine Art Klagelied gesungen.
Für mich war die Hauptaussage zwar nicht neu, aber ich nehme sie sicherlich nicht von jedem an.
Eigenverantwortung ist oder kann der Weg auch aus meiner Krise sein. Ich kann weiter aktiv „Stage Diving“ betreiben und mich fallen lassen in der Hoffnung das ich aufgefangen werde oder ich bin eigenverantwortlich für mich.
Ich bestimme den weiteren Weg und stehe aktiv am Steuer. Es braucht seine Zeit. „Es ist erst vorbei, wenn es vorbei ist“ Das letzte Jahr war ein Jahr der Eigenverantwortung und die nächsten Jahre werden genau so.

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Depression

Depression

Was war die Wurzel all dieser Verzweiflung?War sie psychologisch bedingt?(Mamas und Papas Schuld?) War sie etwas vorübergehendes, eine schlimme Zeit in meinem Leben? War sie genetisch bedingt?Hatte sie kulturelle Gründe? Hatte sie astrologische Ursachen? Hatte sie mit der Kunst zu tun?(Leiden kreative Menschen nicht immer unter Depressionen, weil sie so hypersensibel und eigen sind?) Oder aber mit der Evolution?(Trage ich noch etwas von der Panik in mir, die meine Spezies bei ihrem Jahrtausende langen Überlebenskampf in einer brutalen Welt entwickelt hat?) War es Karma?(Sind all diese Leidensanfälle lediglich die Folgen meines Fehlverhaltens in früheren Leben, die letzten Hürden vor der Befreiung?) War die Depression hormonell bedingt?Philosophisch?Saisonal?Ernährungsbedingt?Oder war die Umwelt schuld?Hatte ich mich von einer universellen Sehnsucht nach Gott anstecken lassen?Oder litt ich nur unter einem physiologischem Ungleichgewicht?Musste ich e mal wieder richtig besorgt kriegen?Wie viele Faktoren ein einzelnes menschliches Wesen bedingen!Und auf wievielten Ebenen operieren wir, und wie wievielten Einflüssen sind wir auf unseren Geist, unseren Körper, unsere Geschichte, unsere Familie, unsere Städte, unsere Seele und unser Mittagessen ausgesetzt!


Quelle: Elizabeth Gilbert „Eat,Pray,Love“


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Trennung

Trennung

Eine Trennung ist immer eine Kränkung von mind. einem Partner in einer Partnerschaft.
Eine Trennung ist in jedem Fall nie schön und dauert seine Zeit.
Eine Trennung kostet nicht nur Geld sondern auch Nerven.
Eine Trennung kann für die Verbliebenen im alten Umfeld auch nicht immer schön sein.
Eine Trennung zwischen 2 Erwachsenen hat nichts mit den Kindern zu tun.
Eine Trennung bedarf einen Ortswechsel der betroffenen Menschen.
Eine Trennung muss sein, wenn ein Part nicht mehr mit dem anderen Part leben kann.
Eine Trennung ist die letzte Möglichkeit, wenn alle Worte gesagt und alle Zeichen gezeigt sind.

Ich trenne mich!

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