Beziehungen

Beziehungen

Beziehungen gibt es in einem Leben viele. In meinem Leben gab es nicht viele Beziehungen oder die die man Beziehungen nennt.
Was ist eine Beziehung? Für mich ist eine Beziehung eine Art zwischen zwei Menschen, die Vertrautheit, Akzeptanz und auch Liebe hat.
Im Grunde ist der Begriff dehnbar und man könnte sagen eine Beziehung ist nur eine Abwandlung einer Freundschaft/Gemeinschaft oder ähnlichem.Ich habe eine Vaterbeziehung mit meinen Kindern, ich stehe auch in einer Beziehung mit meinem Arbeitgeber.
Eine Beziehung kann wachsen oder eben nicht, eine Beziehung sollte Spass machen oder zumindest sehr viel Freude.
Ist das nicht der Fall ist es Zeit über diese Beziehung nachzudenken und sie vielleicht zu beenden. Ein Ende einer Beziehung ist immer mit Schmerz und Verlusten verbunden und das ist ein normaler Vorgang. Zwei Menschen haben nicht mehr die gleichen Ziele oder nicht mehr die gleiche Richtung. Vielleicht hat sich eine unschöne Abhängigkeit in diese Beziehung eingeschlichen oder eine Werteverschiebung.

Für mich ist dieser Wert zum Beispiel eine „intime Beziehung“ oder eine „intime Verbindung“ zu haben.
Ich schreibe hier nicht von Sexualität oder einer Privatsphäre als Intimität.

Eine Intime Beziehung ist mehr als das und es geht dabei um Liebe, Anziehung und Vertrauen.
Diese drei Sachen machen es für mich aus ein „Ich“ zu finden und auf einer Augenhöhe zu sein.
Fehlt eines der drei Dinge ist es eben nur eine freundschaftliche- oder eine gewöhnliche Paarbeziehung mit eigenartiger Rollenverteilung.
Ich will authentisch sein, offen, ehrlich und mit Vertrauen Leben.

Carl Rogers sagte:
„ Wenn ich deine totale Akzeptanz spüre, dann und nur dann kann ich dir mein liebenswertestes, mein kreativstes und mein verletzlichstes Ich zeigen“

Eine Beziehung sollte abgeschlossen sein bevor man einen neue Beziehung eingeht sonst kommt es für meine Begriffe zu einer Vermischung anderer Beziehungen die vorher da waren. Diese bringt man zwangsläufig mit in eine Beziehung .

Nachtrag 8.3.2015:

Ich habe eine Beziehung mit selbst, gehe ich diese nicht ein kann ich auch keinen anderen Menschen lieben.Selbstliebe bedingungslos ist für mich der Schlüssel dazu.

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Laufen- ein Hobby

Laufen

Laufen ist für mich ein Hobby und ein Ausgleich geworden.Ich habe es gehasst als ich irgendwann einmal einen Versuch startete zu Laufen. Ich wurde damals durch falsche Wahl der Kleidung krank und bekam eine Erkältung.
In der Klinik im Frühjahr 2012 entdeckte ich das Laufen wieder und es war eine Möglichkeit der Station zu entfliehen, die Natur zu erleben und neu zu entdecken. Ich spürte mich wieder und es war zum Anfang natürlich irgendwie Leistungsdruck da und falsche Ziele.
Die Regelmässigkeit und die Beständigkeit entdeckte ich allerdings als Stärke.
Ich brauche nicht viel zum Laufen und es genügen gute Laufschuhe (Brooks Ghostrun2) und eine Laufkleidung.Mein Handy für Aufzeichnungen der Strecke und gleichbleibenden Zeit und Kopfhörer waren die ersten Wegbegleiter.
Anfangs lief ich jeden 2. Tag und später im Berufsleben 2 Mal die Woche. Ich laufe gerne auf gewohnten Strecken und dort wo ich Lust verspüren beim Laufen etwas zu entdecken.
Die schönsten Läufe habe ich in Wuppertal, Berlin, München und an der Ostsee (Rerik) gehabt gemessen an dem Faktor fürs Auge.
Ich bestritt meinen ersten B2run im Jahr 2012 als Teilnehmer meiner Firma und schnupperte zu allersten Mal das Feeling einer Großveranstaltung.
Einen Ausbruch aus dem allein Laufen kam im Frühling 2013 durch das Lauf10 Training des Sauerlacher Leichtathletik e.V. und damit eine Gruppe Gleichgesinnter jeden Alters.
Der Abschlusslauf der Lauf10 in Wolnzach war ein ungeahnter Höhepunkt des Feelings und der 3. Lauf über 10 km.
Der erste 10km Lauf war für mich beim Nachbarschaftslauf 2013 in Sauerlach. Eine harte Überwindung und Einsicht zum Thema Beständigkeit in der Geschwindigkeit war das Ergebnis. Aus Fehlern wird man klug oder Lernen von alten Hasen.
Mittlerweile laufe ich Montags in der Gruppe und einen weiteren Tag der Woche je nach Zeit.
Dabei Nutze ich 2 Portale zur Anzeige und Speicherung der Läufe:

1.
Nikeplus im Jahr 2012, 76 Läufe mit 490,4 km Strecke, im Jahr 2013, 63 Läufe mit 437 km Strecke
2.
Runtastic im Jahr 2013 27 Läufe mit 193 km Strecke, im Jahr 2014 16 Läufe mit 99 km Strecke

Dabei sein ist alles und ich fühle mich gut dabei.

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B2Run 2013 in München


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meine Heimlaufstrecken


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Herbstwald

Herbstwald

Mich hat es heute in den Wald gezogen.Schönes herbstliches Wetter und ein Wunsch nach Ruhe begleitete mich mit Korb und Messer.Kein Wiesenanstich und Festzelt lockte mich in die große und laute Stadt.

Ich kenne aus meiner Kinderzeit das Ritual des Pilzesuchens und die Atmosphäre im Wald. Der Wald ist ein kleiner Microcosmos und Lebensraum so vieler Tiere und Pflanzen. Den Weg habe ich bald verlassen und mich tragen lassen von dem weichen Moosteppich. Die Luft riecht nach Moosen und ein wenig erdig und ich liebe diesen Geruch.
Der erste Pilz im Jahr ist immer etwas besonderes und ich muss einfach immer ein Bild von ihm machen. Eine kleine Trophäe des Pilzsammlers denke ich mir. Natürlich habe ich meine Geheimplätze, wenn es um Pilze geht und das ist auch kein Geheimnis.
Vielleicht finden die Pilze mich und nicht umgekehrt. So wie ich plötzlich diesen Waldgnom mit der herausgestreckten Zunge entdeckte.Es war einfach zu komisch und brachte mich sofort aus dem Jammertal heraus.

Die Zeit vergeht so schnell und ist trotzdem nicht kurzweilig oder langweilig.

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Ich habe aus dem Original noch ein Gesicht gemacht und beide sind auf ihre Art sehr lustig anzusehen.

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Cafe´Kultur

Cafekultur

Auf in dieser schnellen Welt gibt es anscheinend nur noch Pappbecher und „To GO“.
Eine Frage nach einer Tasse wird meist mit einem „nein“ abgeblockt.Wo sind sie alle hin die Kännchen und der Stil?
Ich habe neulich in Berlin im Westend dieses Kleinod gefunden, wo der alte Herr noch mit dem Hund und einer Zeitung seinen Cafe´geniesst. Schick angezogene Damen trafen sich zu einem Schwätzchen. Eine Zusammenkunft von Jung und alt war mit Freude anzusehen.
Der Kuchen und die Torten waren handgemacht und nicht aufgehübscht mit großen Werbeplakaten oder Aufstellern zum Supersonderpreis zu bekommen. Es kommen in solchen Momenten Erinnerungen an die Sonntage in meiner Kinderzeit hoch und ich erinnere mich gerne an diese Tage. Mit meiner Großmutter zum Café´Freese zu gehen und vor der Ablage zu stehen und sich nicht entscheiden können, weil alles so lecker aussah.Es war ein Ritual und ich habe es lange Zeit vergessen.
Heute habe ich an unvermutetem Ort eine Künstlerin im Ausschank von Café´beobachtet. Sie schäumte die Milch mit Bedacht auf und goss sie mit einer Leichtigkeit zu dem frisch erzeugten Café´dazu in ganz leichten Wellen.
Was ich denn gerne als Motiv hätte fragte sie mich schließlich. Ich war ohne Anspruch und überließ ihr die Wahl, da ich Überraschungen liebe.
Heraus kam ein Schwan im „Pappbecher“……..



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